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Das Supertalent 2016 – Diese 12 Acts stehen im großen live Finale!

12.12.2016

UFA SHOW & FACTUAL © RTL/Stefan Gregorowius

Seit 13 Wochen treten jeden Samstag die unterschiedlichsten Talente vor der Jury aus Victoria Swarovski, Bruce Darnell und Dieter Bohlen auf. Am 17. Dezember ist es soweit und die 12 besten Talente kämpfen im großen Live-Finale um den Titel, 100.000 Euro und einen Auftritt in Las Vegas. Im Finale haben nur noch die Zuschauer das Sagen und küren mit ihren Telefonanrufen „Das Supertalent 2016“.

Sechs Acts, die die Jury besonders begeisterten, wurden im Laufe der Staffel mit einem Goldenen Buzzer direkt ins Finale befördert:

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Er lässt die Puppen tanzen wie kein anderer: Geboren und aufgewachsen in Mazedonien, lebt Alex Mihajlovski (47) seit 1992 in Dänemark. 1986, während eines Aufenthalts in Spanien, erlernte Alex die Kunst des Puppenbauens. Als Ergebnis entstand Barti: Eine Marionette mit einem komplexen System, das Alex seitdem immer weiter entwickelt hat. Mit Hilfe von inzwischen mehr als 30 sehr feinen Fäden kann Barti seinen Körper und seine Finger bewegen und verfügt über eine verblüffend lebensechte Mimik. Und Alex arbeitet immer weiter an Bartis Beweglichkeit: Entweder zuhause in Kopenhagen oder in der Werkstatt seines Bruders in Pforzheim. Seit seinem ersten Auftritt im Jahr 1988 tourt Alex gemeinsam mit der Marionette durch ganz Europa – doch die Kunst des Puppenspielens verschwindet mehr und mehr, und Alex gilt als einer der wenigen verbliebenen professionellen Puppenspieler. Nicht zuletzt um seine Kunst wieder aufleben zu lassen, stellte sich Alex gemeinsam mit Barti bei „Das Supertalent“ vor – und spielte sich gleich mit seinem ersten Auftritt in die Herzen der Zuschauer! Als er Barti am Klavier den Rock’n’Roll Klassiker „Lucille“ spielen lässt, wirkt das so lebendig, dass auch die Jury hin und weg ist: „Das war das erste Mal, dass mir so ein Puppenspiel gut gefallen hat, weil die Puppe so viel gemacht hat. Und die Interaktion mit dem Puppenspieler selbst waren so lustig“, lobte Victoria Swarovski und auch Bruce Darnell und Dieter Bohlen waren sich einig: „Man glaubt ja fast, dass das kleine Ding lebt!“ In seiner Freizeit spielt der Vater eines dreijährigen Sohnes gerne Gitarre, repariert alte Fotokameras oder restauriert Fahrräder. Sollte Alex „Das Supertalent 2016“ werden würde er sich mit dem Preisgeld von 100.000 Euro einen großen Wunsch erfüllen: „Dann würde ichmit meiner Familie eine Schifffahrt um die ganze Welt machen.“

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In Kasachstan geboren und in Memmingen aufgewachsen, lebt Alina Ruppel seit 2015 in Leipzig, wo sie eine Ausbildung zur Eventkauffrau macht. Ihre Lebensgeschichte ist schon seit frühester Kindheit mit „Das Supertalent“ verflochten, denn: „Ich war schon in der 1. Staffel hier“, wie Alina erklärt. Damals zeigte die Zehnjährige vor der Jury aus Dieter Bohlen, Ruth Moschner und André Sarrasani das erste Mal ihr akrobatisches Talent und ihren extrem flexiblen Körper. Doch das Aus kam damals sehr schnell, wie sich die 20-Jährige erinnert: „Dieter war nicht so begeistert von mir.“ Der Grund: Zu diesem Zeitpunkt hielt der Pop-Titan das Mädchen für zu jung für diesen Sport. Dabei verbiegt sich Alina nicht ohne Grund seit frühester Kindheit! Nach ihrer Geburt lautete die Diagnose der Ärzte in Kasachstan: eine leichte Form der Zerebralparese. Prognose: Rollstuhl. Doch dieses Schicksal wollten ihre Eltern nicht akzeptieren. Auf der Suche nach Therapiemöglichkeiten versuchte es die Familie mit einem besonderen Kontorsionstraining, und es stellte sich heraus, dass die kleine Alina dafür ein Talent besaß. Neben Massagen und Bewegungstherapie half ihr das Training dabei, beweglich zu bleiben und die Symptome zu lindern. Inzwischen ist aus dem schmächtigen und unsicheren Mädchen eine stolze junge Frau geworden, die unter dem Künstlernamen ELIZA regelmäßig als Schlangenfrau auftritt. In der diesjährigen Jubiläumsstaffel, zehn Jahre nach ihrem ersten Auftritt, wagte Alina ihre Rückkehr auf die Supertalent-Bühne und rührte mit ihrerGeschichte Bruce Darnell zu Tränen. Aber nicht nur das: Der Juror war so überzeugt von ihrem Talent, dass er Alina mit dem Goldenen Buzzer einTicket für das Finale sicherte. Was sie dort zeigen wird? „Das wird etwas komplett Neues, was man so noch nie gesehen hat“, verspricht Alina.

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Geboren und aufgewachsen in England als Tochtereiner Krankenschwester und eines Städtebauplaners, lebt Angel heute in Calvia auf Mallorca. Im Alter von nur 16 Jahren verließ Angel die Schule, jobbte zunächst als Verkäuferin in einer Kebab-Bude und begann später erfolgreich zu modeln. Mit Anfang 20 zog Angel für einen Sommer-Job nach Mallorca – und verliebte sich in die Insel. Sie blieb und jobbte seitdem in diversen Bars und Clubs. Seit knapp zwei Jahren ist Angel mit Nightclub-Manager Lee zusammen: Die gemeinsame Wohnung teilt sich das Paar mit den drei Hunden Buddy und Balloo and BoBo, die die Sängerin aus einer Hunderettungsstation adoptiert hat. „Neben dem Singen sind Hunde mein großes Hobby. Ich gehe jeden Morgen zu der Einrichtung, gehe mit den Hunden spazieren oder mache die Gehege sauber.“ Ihren Lebensunterhalt verdient sich Angel als Sängerin, z.B. in Krümels „Stadl“ in Paguera oder als Backgroundsängerin auf den Mallorca-Konzerten von Craig David oder Jess Glynne. Bei „Deutschland sucht den Superstar“ sang sich Angel dieses Jahr bis in den Recall, bevor zu ihrer großen Enttäuschung das Aus kam. Bei „Das Supertalent“ versuchte sie ihr Glück erneut – und wurde diesmal ohne Umwege von Dieter Bohlen mit dem Goldenen Buzzer ins Finale katapultiert: „Für so eine Leistung gibt es nur eine Antwort“, begründete der Pop-Titan seine Entscheidung, und auch seine Mit-Juroren waren voll des Lobes: „Du singst auf einem ganz hohen Niveau. Du siehst aus wie ein Star. Du bist das complete package“, fand Bruce Darnell, und Victoria Swarovski meinte: „Man merkt einfach, dass du die Musik liebst. Du hast eine tolle Stimme und eine Wahnsinns-Ausstrahlung!“ Ein riesiger Erfolg für die 28-Jährige, die seit ihrem Auftritt dem Finale entgegenfiebert: „Ich werde total nervös sein, weil ich weiß, dass ich alles geben muss. Ich hoffe, dass ich auch im Finale einen Magic Moment zaubern werde!“

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Annette Dytrt (33) wurde als Tochter tschechischer Eltern in Landshut geboren und stand bereits im zarten Alter von zwei Jahren auf dem Eis. Als Eiskunstläuferin kann sie auf eine erfolgreiche Karriere in Deutschland und Tschechien zurückblicken, u.a. wurde Annette fünfmal deutsche Meisterin und nahm bei den Europa- und Weltmeisterschaften teil, bevor sie im Dezember 2012 im Rahmen des Schaulaufens der Deutschen Meisterschaften von der „Deutschen Eislaufunion“ offiziell verabschiedet wurde. Auch Yannick Bonheur (34) begann in frühem Kindesalter mit dem Eislaufen. Er nahm u.a. an der Weltmeisterschaft 2006 und an den Olympischen Winterspielen 2010 teil und wurde insgesamt fünfmal französischer Meister, bevor er seine aktive Karriere beendete. Annette und Yannick kennen sich schon seit mehr als 15 Jahren: Immer wieder sind sie sich bei Wettkämpfen begegnet, bevor sie vor zweieinhalb Jahren zu einem Liebespaar wurden. Seit 2013 laufen die beiden viele Eis-Shows gemeinsam und sind deswegen viel auf Reisen. „Eigentlich ist die ganze Welt unser Zuhause“, lacht Annette. Wenn sie nicht unterwegs sind, besuchen sie Annettes Familie in Prag oder Yannicks Familie in Paris. Für ihren ersten Auftritt bei „Das Supertalent“ haben die beiden Eisläufer sich entschieden, ihr gewohntes Terrain – das Eis – zu verlassen. Obwohl bei ihrem akrobatischen Tanz auf Inlineskates zunächst nicht alles glatt ging und Yannick kurz ins Straucheln geriet, war die Jury begeistert: „Eine sehr, sehr gute Leistung. Am Anfang habt ihr den Weg verloren, dann seid ihr aber wieder reingekommen, Respekt dafür“, urteilte Bruce Darnell und Victoria Swarovski fand besonders schön „ dass ihr ins Theater tragt, was ihr sonst auf dem Eis macht. Da waren Figuren dabei, die habe ich noch nie gesehen.“ Bei ihrem Auftritt im Finale möchten die beiden sich nun auf jeden Fall steigern – ganz ohne Ausrutscher! Sollten sie den Titel „Das Supertalent“ und das Preisgeld von 100.000 Euro gewinnen, würde sich das Liebespaar mit einer Reise nach Bali einen lang gehegten Wunsch erfüllen und auch ihren Familien einen Teil abgeben. „Außerdem würden wir gerne eine Sportzentrum für Kinder und Jugendliche aufbauen“, verrät Annette. „Wir finden es wichtig, Kindern die Möglichkeit zu geben Sport zu treiben und Spaß dabei zu haben.“

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Geboren und aufgewachsen in Berlin, äußerte Carlos Zaspel schon früh den Wunsch, Artist zu werden. Seine Eltern, beide Akademiker, waren zuerst allerdings etwas zurückhaltend, als ihr neunjähriger Sohn in die Zirkusschule wollte. Doch Carlos setzte sich durch: Ab dem Alter von 16 Jahren besuchte er die Staatliche Schule für Artistik in Prenzlauer Berg und machte dort 2016 seinen Abschluss zum staatlich geprüften Berufs-Artist. Heute sind seine Eltern stolz, wenn sie bei Carlos‘ Auftritten im Publikum sitzen – bangen aber auch immer ein bisschen um ihren Filius. Verständlich, denn: „Die Tricks sind schon gefährlich“, gibt der 19-Jährige zu. „Ich muss vor allem aufpassen, von dem Ding nicht erschlagen zu werden.“ Um seine Akrobatik besonders spannend zu machen, hat der 19-Jährige nämlich aus zwei chinesischen Masten ein bis dato neues und einmaliges Requisit selbst entworfen und bauen lassen: Mit dem „Spinning Pole“ trainiert er e seit März diesen Jahres. „Täglich bis zu sechs Stunden sollten schon drin sein“, beschreibt der 19-Jährige sein Trainingspensum. Mit seinem Auftritt konnte Carlos die Supertalent-Jury komplett überzeugen: „Diese Eleganz, die du hast. Der absolute Hammer“, urteilte Bruce Darnell und Victoria Swarovski fand: „Ich fand es bombastisch!“ Kein Wunder also, dass die Jury Carlos in einem zweiten Schritt für das Finale auswählte. „Etwas Neues kommt immer gut an“, freut sich der vielseitige Artist, der aktuell ein Engagement im rheinland-pfälzischen Koblenz hat. Sollte er „Das Supertalent 2016“ gewinnen, würde Carlos das Preisgeld von 100.000 Euro verwenden, um für sich und andere Artisten eine neue Trainingsmöglichkeit in seiner Heimat Berlin aufzubauen.

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So war sein Auftritt eigentlich gar nicht geplant, denn in erster Linie wollte Emil Kumirek seinen Tanzschüler Bendix bei dessen Auftritt auf der Supertalent-Bühne unterstützen. Doch erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt: „Von dir hätte ich gerne eine Solo-Performance gesehen!“ freute sich Bruce Darnell über das Wiedersehen mit Emil. Nachdem Emil 2012 im Finale den vierten Platz belegte und drei Jahre später auf persönliche Einladung von Dieter Bohlen ein weiteres Mal auf der Supertalent-Bühne stand, bewies sich der Tänzer in der Jubiläumsstaffel also einmal mehr vor der Jury – mit einer Glanzleistung: Bruce Darnell fand Emils Auftritt finalwürdig und drückte den Goldenen Buzzer für ihn. „Du bist einer der besten Tänzer inDeutschland. Dir heute nur ein ‚Ja‘ zu geben reicht nicht“, begründete Bruce seine Entscheidung. Geboren in Polen, stand für Emil schon früh fest: „Ich werde Tänzer!“ Mit diesem Ziel vor Augen absolvierte er nach seinem Abitur zunächst eine klassische Ballett- und Jazztanz-Ausbildung, gefolgt von weiteren professionellen Ausbildungen, u.a. als Choreograf. Seit 2012 lebt Emil in Deutschland und hatte es hier anfangs nicht leicht: Seinen Neustart wagte er ohne finanzielle Mittel, Freunde oder einen Job – und musste auch als Tänzer erst Fuß fassen. Harte Arbeit und der unbedingte Glaube an den Erfolg brachten ihn seinem Ziel immer näher. Dank seines Bekanntwerdens bei „Das Supertalent“ konnte sich Emil einen seiner größten Wünsche erfüllen und betreibt seit 2016 ein eigenes Tanzstudio „Studio Energy“. Außerdem wird er regelmäßig für unterschiedliche Auftritte wie die Berlin Fashion Week, Messen oder Musikveranstaltungen gebucht. Sollten die Zuschauer ihn zum diesjährigen „Supertalent“ wählen, würde das nicht nur Emils Erfolgsgeschichte krönen, sondern viele tanzbegeisterte Kinder glücklich machen: Das Preisgeld von 100.000 Euro würde Emil in die Tanzausbildung „seiner“ Kinder in der Tanzschule investieren.

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Ihre Familie hat eine lange Tradition: Die Brüderpaare Mike (25) und Thomas (20) sowie Alfred (16) und René Scholl (28) sind Cousins, Zirkusartisten in der achten Generation und wuchsen gemeinsam in der Manege auf. Gemeinsam mit dem Familienzirkus touren die vier durch ganz Europa, sprechen zahlreiche Sprachen und unterhalten ihr Publikum mit ihrer Akrobatik auf dem Trampolin oder an den Ringen. Eine Artistenschule haben die vier Jungs dafür nie besucht: Alles was sie können, haben sie sich selbst beigebracht. Bei „Das Supertalent“ sorgten die Vier mit einer spektakulären Trampolinshow in luftiger Höhe von sechs Metern für Standing Ovations. „Endlich mal jemand, der was
riskiert“, lobte Dieter Bohlen, und Bruce Darnell urteilte: „Das war der absolute Hammer.“ Victoria Swarovski war sogar so beeindruckt von der Performance der Akrobaten, dass sie sie mit dem Goldenen Buzzer direkt ins Finale schickte. „Wir konnten gar nicht fassen, was da gerade passiert war“, erinnern sich die Vier an diesen Augenblick, und Nesthäkchen Alfred – einziger Single des Quartetts – erinnert sich vor allem an die Umarmung der schönen Jurorin: „Danach war ich der glücklichste Mensch der Welt.“ Dass die Brüder und Cousins bei „Das Supertalent“ auf der Bühnte standen, verdanken sie Yvette, der Mutter von Mike und Thomas. Sie meldete ihre Jungs beim Casting an, damit sie neben dem Zirkusleben auch andere Erfahrungen sammeln können. „Es ist ein aufregendes, freies Leben, aber im Fernsehen aufzutreten ist etwas ganz Besonderes. Allerdings hatte ich auch noch nie so großes Lampenfieber“, bekennt Thomas. Was die Vier im Finale zeigen werden, soll eine Überraschung werden. „Aber wir werden sicher noch eine Schippedrauflegen“, verspricht René.

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Dass klassische Musik auch cool sein kann, bewies das Kurpfälzische Kammerorchester (KKO) gemeinsam mit Tänzer David Kwiek (31). Schon bei ihrem ersten Auftritt auf der Supertalent-Bühne konnten die acht Musikerinnen und Musiker und der zweifache Weltmeister im Streetdance die Jury mit ihrer Mischung aus Urban Dance und klassischer Musik überzeugen. Die „Mannheimer Schule 2.0“ ist eine Initiative des KKO, mit der es seit 2015 normalerweise in Werkrealschulen in der Rhein-Neckar-Region unterwegs ist, um Kindern und Jugendlichen klassische Musik nahe zu bringen. Gefördert wird das Projekt durch die öffentliche Hand und durch ein großes Mannheimer Unternehmen. „Wir gehen für anderthalb Stunden gemeinsam in die Klassen, erklären und zeigen was klassische Musik ist und fordern die Kinder auf, daran teilzuhaben und mitzumachen“, erklärt David. „Ich selbst bin im Ghetto aufgewachsen. Klassische Musik fand ich immer cool, dachte aber als Jugendlicher: Das ist was für gehobene Schichten und Ältere.“ Diese Angst wollen der Tänzer und die Musiker des KKO den Kindern nehmen und gleichzeitig ihr Interesse für Neues und Unbekanntes wecken. Gerade in Schulen in sogenannten Problemvierteln haben viele Kinder durch das Programm zum ersten Mal überhaupt die Möglichkeit, ein klassisches Orchester und seine Instrumente kennenzulernen. Außerdem hat neben Tanz und Bewegung auch das aktive Musizieren einen positiven Einfluss auf die Persönlichkeitsentwicklung der Kinder und Jugendlichen, fördert deren Konzentrationsfähigkeit und soziale Kompetenz. Auch die Supertalent-Jury begeisterte sich für die Mannheimer Schule 2.0: „Heutzutage gibt es eine wichtige Sache: Man muss eine Vision haben. Und die habt ihr“, so Dieter Bohlen. „Das Orchester spielt prima, dein Tanz ist toll, und ich glaube, dass ihr für die Jugendlichen wirkliche etwas bewegen könnt!“ Im Finale wollen David und die Musiker der Mannheimer Schule 2.0 nun mehr – und kämpfen am 17. Dezember um den Sieg und den Titel „Das Supertalent 2016“. Mit dem Preisgeld von 100.000 EUR möchte David Kwiek eine Tanzakademie aufbauen, um Kids von der Straße holen, das KKO würde damitseine Jugendarbeit noch weiter ausbauen.

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Patrick Ulman (27) und Zdenek Kremlacek (22) haben sich bereits während ihrer Tanzausbildung am Konservatorium im tschechischen Ostrava kennengelernt. Als „Hybrids Crew“ treten sie seit sieben Jahren gemeinsam auf und haben sich dabei auf den Electric Boogie, eine Mischung aus Streetdance und Popping, spezialisiert. Als Duo konnten sie damit schon einige Erfolge bei europäischen Tanzmeisterschaften feiern. Ihr besonderer Tanzstil lebt davon, fremdartige Wesen wie Roboter, Puppen oder Comicfiguren zu imitieren und dabei ganz neue Choreografien und Moves zu erschaffen. Wenn sie nicht gerade selbst auf der Bühne stehen, unterrichten Patrick und Zdenek als Choreografen an diversen Tanzakademien und -schulen bereits die nächste Generation von Electric-Boogie Tänzern. Zdenek hat außerdem eine abgeschlossene Ausbildung als Kfz-Mechatroniker gemacht und arbeitet in einer Autofabrik. Beide träumen aber davon, als Tänzer ihren Lebensunterhalt zu verdienen und arbeiten hart dafür. 2010 standen die beiden Freunde bereits gemeinsam im Finale der tschechischen Version von „Das Supertalent“ – allerdings ohne Erfolg. Das soll sich in Deutschland nun ändern! Den ersten Schritt dazu haben sie im Casting bereits geschafft: Victoria Swarovski war so beeindruckt von den beiden Tänzern, dass sie den Goldenen Buzzer drückte und damit den beiden Tänzern ein Ticket für das Finale sicherte. „Das war der Hammer. Man hat gemerkt, dass die seit sieben Jahren zusammen trainieren, die waren megasynchron“, begründete die tanzbegeisterte Jurorin ihre Entscheidung. „Ich war hin und weg und finde, die beiden haben das voll und ganz verdient.“ Sollten sie „Das Supertalent 2016“ gewinnen, würden die beiden Tschechen das Preisgeld in ihre tänzerische Zukunft investieren: Patrick würde eine eigene Tanzagentur gründen und Zdenek würde die Welt bereisen, um die Tänze und Tänzer anderer Kulturen kennenzulernen.

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Bereits beim Casting überzeugte Salvatore mit dem Song „When We Were Young“ von Megastar Adele. Dabei hatte die Jury zunächst Bedenken: „Warum suchst du dir so einen schweren Titel aus?” wollte Dieter Bohlen wissen. Doch der damals Zwölfjährige ließ sich nicht beirren – und lieferte ab! „Kleiner Mann, große Wirkung“, urteilte der Pop-Titan und Victoria Swarovski fand seinen Auftritt „Mega, Mega, Mega!“ Salvatore, von Freunden Salva genannt, lebt gemeinsam mit seinen Eltern im hessischen Hainburg und besucht dort die 8. Klasse der Realschule. Da sein Vater aus Italien und seine Mutter aus Kolumbien stammen, spricht Carlos neben Deutsch auch fließend Italienisch und
Spanisch. Seine aktuellen Lieblingsfächer sind aber Mathematik und Biologie. Seine Leidenschaft für das Singen hat der Schüler schon entdeckt, als er noch ganz klein war: „Als Mikro habe ich immer eine Haarbürste genommen“, erinnert er sich. „Mein Lebenstraum wäre es, Sänger zu werden! Das wünsche ich mir schon so lange.“ Mit seiner Teilnahme am Finale ist er diesem Traum schon ein Stückchen näher gekommen: „Als ich das erfahren habe, konnte ich das gar nicht glauben. Und dann habe ich abends erst mal meinen Papa veräppelt“, lacht der Teenager. Wenn er gewinnt, würde er einen Teil des Preisgeldes für seine Ausbildung als Sänger investieren. Und sollte es mit einer Gesangskarriere aber nicht klappen, hat Salvatore schon einen Plan B: „Dann würde ich gerne Medizin studieren.“

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Mit ihnen wird das Finale richtig heiß: Stephanie Höggerl (29) und Dan Miethke (36) sind als „Spark Fire Dance“ mit ihrer Feuer- und Tanzperformance bereits durch die ganze Welt getourt. Zurzeit leben die gebürtige Wienerin Stephanie und der Australier Dan gemeinsam im englischen Bristol und sind seit Februar 2016 sogar verlobt. Mehrmals pro Woche proben die beiden, um ihre Fitness und Geschicklichkeit zu erhalten und auszubauen. Da das Paar mit dem Gedanken spielt, nach Deutschland zu ziehen, wollten sie mit ihrem Auftritt bei „Das Supertalent“ schon einmal ausprobieren, wie das deutsche Publikum auf ihre Show reagiert. Die Folge: Atemlose Spannung und Standing Ovations! Und auch die Jury war so begeistert von dem Auftritt der beiden Feuerkünstler, dass sie sie für das Finale auswählte: „Ich liebe Feuershows! Das war brillant. Ich bewundere euch, denn das ist so gefährlich und ihr geht jedes Mal auf Risiko“, urteilte Bruce Darnell und Dieter Bohlen fand: „Ihr hattet Power, das war gefährlich und große Klasse!“ Damit bei ihren gemeinsamen Auftritten nichts anbrennt, pflegen die beiden vorher ein besonderes Ritual: „Wir sprühen uns gegenseitig die Haare mit Wasser ein.“ Privat träumen Stephanie und Dan von einer gemeinsamen Motorradreise durch Südamerika, beruflich wollen sie vor allen Dingen eines: „Neue Konzepte umsetzen und noch größere Shows kreieren“, so Dan. Mit einem Sieg bei „Das Supertalent“ wären sie ihrem Ziel ein großes Stück näher – und dieses Eisen werden sie schmieden, solange es heiß ist. Welche spektakuläre Show sich die beiden Feuer-Profis für ihren nächsten Auftritt haben einfallen lassen, bleibt bis zu ihrem Auftritt ein Geheimnis, aber „wir haben einige tolle Überraschungen in diese Show eingebaut“, verrät Stephanie vorab.

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Als Spätaussiedler ist Thomas Stieben im Alter von 13 Jahren mit seiner Familie aus Kasachstan über Thüringen nach Offingen gekommen. Inzwischen ist der Familienvater (Sohn Samuel, 8, und Töchterchen Mila, 2) selbst glücklich verheiratet mit Suzana (36): „Meine Familie steht immer an erster Stelle!“ Da seine Arbeit als Krankenpfleger auf einer Intensivstation mit Wochenenddiensten und Nachtschichten sehr zeitintensiv ist, bleibt dem 34-Jährigen nicht besonders viel Zeit für die Musik. Trotzdem, oder gerade deswegen, singt Thomas eigentlich immer – auch bei der Arbeit. Sein musikalisches Interesse reicht von russischer Musik über Soul, R’n’B bis hin zu Elvis und Michael Jackson. Bis vor zwei Jahren sang Thomas ausschließlich in seinen eigenen vier Wänden – bis sein Nachbar ihn vor zwei Jahren fragte, ob er auf der Hochzeit seiner Tochter singen würde. „Er sagte, dass er mich immer durch das offene Fenster singen hört“, erinnert sich Thomas lachend. Nach diesem Auftritt folgten weitere Auftritte in der freien evangelischen Kirchengemeinde in Günzburg, der der gläubige Christ und seine Familie angehören. Auch hier bekam der Russland-Deutsche so viele positive Rückmeldungen, dass er den Mut fand, sich bei „Das Supertalent“ zu bewerben. Seine Darbietung von „Say Something“ (A Great Big World) kam bei der Jury so gut an, dass Dieter Bohlen den 34-Jährigen mit dem Goldenen Buzzer ohne Umwege ins Finale beförderte. „Da kamen Wehmut und Emotionen rüber. Er passt zum Supertalent wie die Faust aufs Auge“, begründete der Pop-Titan seine Entscheidung. Und Thomas? Der kann sich an den Moment gar nicht so richtig erinnern: „Es war alles wie in Slow Motion. Das war einer dieser Augenblicke im Leben, in denen alles gepasst hat.“ Der Sänger ist froh,dass er sich für seinen Auftritt nicht verstellen musste: „Ich bin zum Casting gegangen, wie ich bin. Dafür habe ich nicht extra 20 Kilo abgenommen. Trotzdem konnten die Zuschauer hinter meine Fassade blicken und den Menschen erkennen“, glaubt Thomas. „Vielleicht hat der Auftritt deswegen so gut geklappt.“ Sollte er „Das Supertalent 2016“ werden und das Preisgeld von 100.000 Euro gewinnen, ist zumindest schon ein Teil des Geldes verplant: „Meine Frau soll endlich ihre lang ersehnte Hecke bekommen“, erklärt Thomas, und muss dabei selbst ein wenig lachen.

"Das Supertalent" ist eine Produktion von UFA SHOW & FACTUAL im Auftrag von RTL.

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